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Verein zur Förderung von Interkulturellen Begegnungen (FIB) e. V. (im Folgenden nur FIB genannt)

Satzung

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr
(1) Der Verein führt den Namen FIB - Verein zur Förderung interkultureller Begegnungen. Er hat seinen Sitz in Handewitt. Als Postanschrift gilt die Anschrift des / der geschäftsführenden Vorsitzenden, bzw. der Geschäftsstelle. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen, die Anerkennung als gemeinnütziger Verein ist anzustreben.

§ 2 Zwecke und Ziele des Vereins
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt in erster Linie nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Zweck des Vereins ist Förderung von interkulturellen Begegnungen auf allen Ebenen, seien es Vorträge, Publikationen, Unterricht, Reisen, kulturelle Veranstaltungen jeglicher Art oder Events im allgemeinen Sinne. Alle Aktivitäten sollen die interkulturelle Kompetenz der Beteiligten erhöhen, die Toleranz fördern und/oder die Menschenrechte fördern, bzw. zur Achtung der Menschenrechte beitragen und damit der Allgemeinheit dienen. Die folgende Aufzählung ist beispielhaft zu sehen. In Rahmen dieses Zweckes strebt der Verein insbesondere an:
Aktivitäten, mit denen die soziale und interkulturelle Kompetenzen gefördert wird, z. B. auf den Gebieten der Information und Kommunikation, dabei soll beispielhaft Kunst und Kultur gefördert werden, das eigene Bewusstsein der Beteiligten für die eigene soziale Umwelt und Umgebung zu fördern, eine Selbstdarstellung von kulturellen und/oder Non-Profit-Organisation/Non-Goverment - Organisationen zu ermöglichen Gleichberechtigung der Geschlechter unter Beachtung der Prinzipien des Modells Diversity zu fördern, allen Schichten der Bevölkerung Zugang zu kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen, Förderung der Völkerverständigung im Allgemeinen unter Beachtung der Prinzipien der allgemeinen Menschenrechte. Der Zweck des Vereins kann auch in Kooperation mit anderen steuerbegünstigten Einrichtungen und weiteren Trägern, die die Ziele des Vereins mittragen, gefördert werden.

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem gesetzten Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(4) Die Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Nur insoweit, als die anfallenden Arbeiten das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeiten übersteigen, können Personen angestellt werden. Es dürfen dafür keine unverhältnismäßig hohen Vergütungen gewährt werden.
(5) Übersteigt die Arbeit des Vorstandes das übliche Maß einer ehrenamtlichen Tätigkeit, kann der Vorstand mit einfacher Mehrheit beschließen, einen hauptamtlichen Vorstand oder Teile des Vorstandes hauptamtlich zu bestellen.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Vereins können alle natürlichen Personen ab 16 Jahren, sowie juristische Personen werden, die die Ziele des Vereins bejahen und unterstützen.
(2) Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Im Fall der Ablehnung kann die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen werden.
(3) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum der Anerkennung einer schriftlichen Beitrittserklärung durch den Vorstand. Sie endet mit dem Tod, durch Austritt oder Ausschluss eines Mitglieds oder durch Auflösung des Vereins.
(4) Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung. Er ist mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ende des Geschäftsjahres möglich.
(5) Gegen ein Mitglied, welches das Interesse des Vereins schädigt oder sich eines groben Verstoßes gegen den Verein schuldig macht oder der Erfüllung anderer Verbindlichkeiten trotz Mahnung mit angemessener Frist von 3 Wochen in Verzug bleibt, kann der Vorstand mit einfacher Mehrheit den Ausschluss des Mitgliedes beschließen. Zahlt ein Mitglied trotz Fälligkeit und Mahnung mit angemessener Frist von mindestens 3 Wochen den Beitrag nicht, gilt dies als Austrittserklärung. Über den Ausschluss wird auf der nächsten Mitgliederversammlung berichtet.
(6) Der Vorstand kann durch Beschluss auf den Anspruch des Vereins gegenüber nicht erfüllten Verbindlichkeiten ausgeschlossener Mitglieder verzichten.

§ 4 Mitgliedsbeiträge
(1) Der Mitgliedsbeitrag wird in einer gesonderten Beitragssatzung durch Beschluss der Mitgliederversammlung geregelt.
(2) Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich zu zahlen. Ist ein Mitglied mehr als einen Monat im Beitragsrückstand, so hat es auf der Mitgliederversammlung kein Stimmrecht.

§ 5 Vereinsorgane
(1) Vereinsorgane sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 6 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich, möglichst im ersten Quartal, statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn besondere Gründe vorliegen oder wenn mehr als 20% der Gründungsmitglieder dies schriftlich verlangt.
(2) Die Einberufung erfolgt schriftlich über den Vorstand mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Jedes Mitglied ist berechtigt, jederzeit schriftliche Anträge einzureichen, jedoch können nur solche Anträge bei einer Versammlung entschieden werden, die mindestens 5 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich vorliegen.
(3) Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden des Vereins geleitet, in Ausnahmefällen wählt sie aus ihrer Mitte den / die VersammlungsleiterIn. Sie ist beschlussfähig, wenn 50% der Gründungsmitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Jedes Gründungsmitglied hat nur eine Stimme. Die Fördermitglieder haben auf der Mitgliederversammlung Rederecht.
(4) Von jeder Versammlung ist ein Protokoll anzufertigen und von dem / der VersammlungsleiterIn und dem / der SchriftführerIn der Versammlung zu unterschreiben. Jedes Mitglied hat ein Recht auf Einsichtnahme in die Protokolle.

§ 7 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus dem / der Vorsitzenden und zwei stellvertretenden Vorsitzenden. Zwei weitere BeisitzerInnen können gewählt werden, die Anzahl der Vorstansmitglieder muss immer ungerade sein.
(2) Der Verein wird durch den 1. Vorsitzenden gemeinschaftlich vertreten.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt, er bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
(4) Vorstandsmitglieder können in einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung mit drei Vierteln der abgegebenen Stimmen abgewählt werden. Vorstandsmitglieder, die vor Ablauf ihrer Amtszeit aus dem Verein ausscheiden, müssen innerhalb von 14 Tagen nach ihrem Ausscheiden durch eine vom Vorstand kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung gewählte Person ersetzt werden.
(5) Tritt der /die Vorsitzende oder ein / eine StellvertreterIn zurück, muss innerhalb von sechs Wochen durch den Vorstand einstimmig ein neues Vorstandsmitglied bestellt werden, dass auf der nächsten Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt wird.
(6) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der Vorstand fasst alle Beschlüsse, die zur Durchführung des Vereinszwecks erforderlich sind.
(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind, dies schließt Konferenzschaltungen ein. Er gibt sich eine Geschäftsordnung. Der Vorstand tagt vereinsöffentlich, über seine Beschlüsse wird Protokoll geführt. Jedes Mitglied des Vereins hat ein Recht auf Einsichtnahme in die Protokolle. (8) Der Vorstand kann durch Wahl ein Vereinsmitglied mit besonderen Aufgaben betrauen.

§ 8 Finanzierung
(1) Der Verein finanziert die Durchführung seiner Aufgaben durch Beiträge, Aufnahmegelder, Umlagen, Spenden, Fördergelder und andere finanzielle Mittel, soweit sie nicht dem gemeinnützigen Zweck des Vereins widersprechen.

§ 9 Kapital und Eigentum
(1) Die Räumlichkeiten können durch vereinsfremde Privatpersonen oder Institutionen bereitgestellt und/oder vom Verein angemietet werden. Technische Ausstattung und Inventar können von vereinsfremden Privatpersonen oder Institutionen bereitgestellt und/oder vom Verein angemietet, soweit diese beim Verein nicht vorhanden sind.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
(3) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins weder einbezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf Vereinsvermögen.

§ 10 Vereinsvermögen
(1) Der Verein erwirbt die für seinen Zweck erforderlichen Mittel durch Mitgliedsbeiträge, Geld- und Sachspenden, öffentliche Zuwendungen und Zuwendungen anderer Art. Der Verein darf niemanden durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
(2) Im Auftrage des Vereins entstandene Aufwendungen können erstattet werden.

§ 11 Auflösung des Vereins
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine zu diesem Zweck besonders einberufene Mitgliederversammlung. Die Entscheidung bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der Gründungsmitglieder.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an Amnesty International, die das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für die Zwecke der Satzung zu verwenden hat.

§ 12 Satzung
(1) Der Vorstand ist ermächtigt, zu Zuerkennung der Gemeinnützigkeit, zur Eintragung in das Vereinsregister erforderliche Satzungsänderungen vorzunehmen. Er hat der folgenden Mitgliederversammlung darüber zu berichten.


Handewitt, den 27.10.2007